“Architektur -ein Handwerk”: Die sorgfältige und geduldige Suche nach ausgewogenen Lösungen für Themen und Fragen eines architektonischen Projektes. Beziehungen zwischen Architektur, Innenarchitektur und Design. Walter Gropius, Gründer des Bauhauses in Weimar, war der Auffassung, dass ein Architekt im Stande ist, jedes Projekt, vom Löffel bis zur Stadt, auszuführen. Wie sieht heute ein Architekt das Verhältnis zwischen Architektur und Design?Über seinen Werdegang zwischen Architektur und Design spricht der Architekt und Designer Antonio Citterio am kommenden Donnerstag, den 27. November um 19.30 Uhr, in einem öffentlichen Vortrag, den die Stiftung der Kammer der Architekten R.L.D. - Bozen, im Sitz der Fa. Arte in Bozen, Esperantostr. 3, (neben Sitz des LVH ) organisiert hat. Für ihn ist “Architektur ein Handwerk”: die sorgfältige und geduldige Suche nach ausgewogenen Lösungen für Themen und Fragen eines architektonischen Projektes ist Inhalt seines Schaffens. Mit Bildern von seinen Arbeiten versucht er die Beziehungen zwischen Architektur, Innenarchitektur und Design aufzuzeigen. Antonio Citterio eröffnete sein erstes Büro für Architektur und Innenarchitektur in Mailand, entwarf zwischen 1987 und 1996 zusammen mit Terry Dwan verschiedenste Gebäude in Europa und Japan und arbeitet seit 1999 in der Partnerschaft “Antonio Citterio&Partners“(Mailand und Hamburg) an architektonischen Projekten und an Entwürfen für Industrie Design und Grafik. Er entwarf für international anerkannte Firmen wie Vitra, B&B, Flexform, Flos, Guzzini, Arclinea deren Produkte wie auch die Einrichtungen der jeweiligen Firmensitze. In seinen Arbeiten für industriell gefertigte Gebrauchsgegenstände wie auch für die Bauindustrie ist er speziell an den technologischen Entwicklungen der verwendeten Materialien (z. B. Kunststoff für Sitzmöbel, neue Fassadenverkleidungen usw.) interessiert. Er ist Professor an der Architekturakademie der deutschen Schweiz und erhielt 2007 den „Royal Designer for Industry“ - Preis. Presse: A.Adige 26.11.2008 Fotos: 1, 2, 3
Die organischen und geologischen Metaphern, welche die zeitgenössische Architekturtheorie durchlaufen, können so als ein Versuch gewertet werden, der Stadt ein "neues Gesicht" zu verpassen, das die einzellnen Teile zusammenfügt, die in ihren Funktionen hoch spezialisiert sind. Anders als am Anfang der Moderne, als die urbane Form nur Ausdruck der Funktionen war, scheint sich heute eine neue Haltung - ganz "Empfinden und Fühlen"- zu entwickeln, welche die Stadtplanung als Erstellung von Bildsequenzen im Zeitraffer ansieht. Eine Reihe von rezenten Projekten des Büros CZA werden innerhalb dieser Dichotomie gelesen und stehen für den Versuch, das Verständnis für die neue"erweiterte Stadt" und seine Lebensformen mit der Fähigkeit zu vereinen, bedeutsame öffentliche Räume zu schaffen. Presse: A.Adige 11.11.2008, A.Adige 12.11.2008, A.Adige 13.11.2008, Dolomiten 13.11.2008, SWZ 21.11.2008 Fotos: 1, 2, 3
Das Planungsbüro (seit 2002) aus Caviano (CH) führt besondere Einfamilienhäuser und Wohnanlagen aus, die bereits mehrfach ausgezeichnet und publiziert wurden. Drei signifikante Projekte: Haus in Flawil: Das Umbauobjekt, Baujahr um 1950, gehört zu den ersten in der Schweiz erstellten Fertighäusern in holzbauweise. Seiner Lage in der landwirtschaftlichen Umgebung Rechnung tragend, und basierend auf der bereits vorhandenen Holzkonstruktion, wird Holz als Werkstoff sowohl für die sichtbare Aussenhaut, wie auch für den gesamten Innenausbau gewählt. Haus in Morcote: Das zu bebauende Grundstück mit steiler Südhanglage befindet sich in einem Villenquartier westlich ausserhalb des historischen Dorfkerns von Morcote, erhöht über dem Luganersee. Über einen kurzen Fussweg besteht eine Anbindung an das historische Dorf. Das bestehende Villenquartier selbst bietet kaum baukulturelle Anknüpfungsmöglichkeiten. Deshalb kommt der Architektur des Neubaus die wichtige Aufgabe zu, einen Ort von starker Identität zu schaffen, mit erlebbarer Beziehung zum Dorf Morcote und seiner Umgebung. Haus in Brione s.M.: Der Neubau befindet sich in einem dicht bebauten Villenquartier über Locarno, mit Sicht auf Stadt, See und Berge. Der Entwurf reagiert mit Zurückhaltung auf ein alltägliches Thema: bauen im städtebaulichen Chaos. Presse: A.Adige 8.5.2008
Wohnbau in Tirol · Ein anhaltend hohes Preisniveau am Bausektor setzt ein intensives Auseinandersetzen mit der Bauaufgabe, dem intelligenten Einsatz von Baumaterialien, innovative Konstruktionen und einfache Detaillösungen voraus. · Steigende und sich verändernde Ansprüche und Bedürfnisse von Eigentümern und Mietern verlangen nach klaren und flexiblen Grundrisslösungen. · Der Ruf nach dem 1-Liter-Haus wird immer lauter, dadurch Planungsabläufe komplexer. Anhand von geplanten und realisierten Wohnbauprojekten der vergangenen Jahre werden diese Themen durchleuchtet und es wird ein Einblick in das Thema Wohnbau in Tirol gewährt. Nach den Plänen der Architekturwerkstatt din a4 wird zurzeit die weltweit größte Passivhauswohnanlage mit 389 Wohneinheiten am Lodenareal in Innsbruck errichtet. Fertigstellung 2010. Presse: A. Adige 8.5.2008